Leichtathletik bei der Olympiade

Unter Leichtathletik versteht man das sportliche Gehen, Springen, Laufen und Werfen beziehungsweise auch Stoßen. Dahingehend werden in der Regel auch die einzelnen Disziplinen unterteilt. Die Leichtathletik zählt zu einem der Herzstücke der Olympischen Spiele. Dies hat vor allem den Hintergrund, dass es eine besondere Attraktivität ausstrahlt und eine Vielzahl an verschiedenen Disziplinen bietet.

Die Geschichte

Auch in der Antike stand die Leichtathletik bereits an oberster Stelle. Bei den Olympischen Spielen der Antike sah zudem der Beginn ebenfalls immer gleich aus: Eine Disziplin der Leichtathletik, der Stadionlauf, wurde an den Anfang gelegt und der Sieger wird seit 776 v. Chr. übermittelt. In der Geschichte des modernen Leistungssports ist die Leichtathletik ebenfalls fest verwickelt. Als Ursprungsland dieser Disziplin wird England angesehen. Bereits 1830 gab es hier Wettkämpfe auf diesem Territorium. Jedoch fanden erst im Jahre 1866 die ersten englischen Meisterschaften auf diesem Gebiet statt. Diese war in London und umfasst elf verschiedene Wettkämpfe. 1876 folgten auch die ersten Wettbewerbe in New York im Bereich der Leichtathletik. In der Neuzeit ist die Leichtathletik fester Bestandteil aller Olympischen Spiele, die ausgetragen werden. Im Jahre 1896 fanden die Olympischen Spiele in Athen statt und auch hier standen bereits Wettkämpfe im Bereich der Leichtathletik auf dem Plan. Es handelte sich dabei um 12 Wettbewerbe, die nur für Männer zugelassen worden waren. Die Frauen wurden erst in Amsterdam im Jahre 1928 mit fünf verschiedenen Wettbewerben konfrontiert. Erster Olympia-Sieger war der Amerikaner James Conolly. Dieser gewann am 06.04.1896 den Dreisprung in Athen.

Leicht- und Schwerathletik

In den „Gründerjahren“ gab es viele bunte Wettbewerbe. Erst seit 1932, als die Olympischen Spiele in Los Angeles stattfanden, ist das Programm erstaunlich beständig geworden. Es gab also nur noch wenige Änderungen. Allerdings wurden die Wettbewerbe der Frauen ständig vermehrt. Neben der Leichtathletik gibt es auch die sogenannte Schwerathletik. Dabei handelt es sich um Wettkämpfe wie beispielsweise Ringen und Gewichtheben. Angefangen hat das ganze Thema Leichtathletik bereits in der Urzeit, als die Menschen anfingen, sich im Werfen, Laufen und Springen zu messen. Neben der Leichtathletik zählt auch das Schwimmen zu einer der wichtigsten Disziplinen in den Olympischen Spielen. Vor 1983 waren die Olympischen Spiele die einzige Möglichkeit für Leichtathleten, sich in diversen Wettkämpfen messen zu können. Dabei kämpfen nunmehr gleich zahlreiche verschiedene Sportler aus den verschiedensten Ländern um den heiß begehrten Titel.

Die Welt- und Europameisterschaft

Selbstverständlich gibt es bei einer solch bekannten Sportart auch die Möglichkeit der Welt- und Europameisterschaft. So findet die Weltmeisterschaft mittlerweile alle zwei Jahre statt. Dabei orientiert sich das Ganze immer am Programm der Olympischen Spiele, denn bei der Weltmeisterschaft werden so lediglich Disziplinen durchgeführt, die auch bei den Olympischen Spielen durchgeführt werden. Die Europameisterschaften der Leichtathletik gibt es schon wesentlich länger als die Weltmeisterschaften. Von 1934 bis 1966 wurden sie immer zur Halbzeit einer Olympiade ausgerichtet, wobei man die Kriegsunterbrechung beachten muss. Seit 1974 hat sich jedoch der vierjährige Rhythmus wieder durchgesetzt. Ab 2012 finden dann die Europameisterschaften in den Olympia-Jahren statt, werden also aller zwei Jahre ausgetragen. Selbstverständlich finden die Europameisterschaften in der Leichtathletik dann statt, wenn die Weltmeisterschaften, welche ebenfalls aller zwei Jahre ausgetragen werden, nicht stattfinden. Sponsoren und Konzerne haben diese sportlichen Events längst für sich entdeckt und konzentrieren massive Marketingsbudgets auf diese Veranstaltungen. Neben Trikots, Sportutensilien und anderem Merchandise sind auch Sportschuhe hoch im Kurs. Die Hummel Stadil High Schuhe werden ebenso vertrieben, wie Exemplare von Adidas, Nike und Puma.

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